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Asian Session Brief: EUR-Stärke dominiert, Nikkei fällt um 2,25%
Session-Überblick
Die asiatische Handelssitzung eröffnete mit einem deutlich risikoaversen Unterton an den Aktienmärkten, angeführt von einem kräftigen Rückgang des Nikkei 225, während die Devisenmärkte ein differenzierteres Bild zeigten: EUR-Stärke kristallisierte sich als dominantes Forex-Thema heraus. Die Volatilität in Kryptowährungen und japanischen Aktien war erhöht, während die AUD-Schwäche gegenüber allen wichtigen Währungen anhielt. Der Gesamtcharakter der Sitzung war gemischt, selektive Risikobereitschaft in europäisch geprägten Anlagen stand breitem Verkaufsdruck in Tech-Werten und japanischen Aktien gegenüber.
Wichtige Kursbewegungen
- JP225: -2,25% auf 60.883. Der Nikkei verlängerte seine Verlustserie auf fünf aufeinanderfolgende bearishe Tageskerzen und befindet sich nun in einem bestätigten Abwärtstrend mit extrem bearishem Index-Momentum, die auffälligste Bewegung der Sitzung.
- USTEC: -0,84% auf 27.566. Der Nasdaq-Future setzte seine eigene fünfballige Baisse-Serie fort und verstärkte damit den technologiegetriebenen Risikoaversions-Ton vor der New Yorker Eröffnung.
- AUDUSD: -0,33% auf 0,6952. Die AUD-Schwäche war breit und konsistent über alle Crosses hinweg, mit extrem bearishen D1-Index-Werten bei AUDCAD, AUDCHF, AUDJPY und AUDNZD, die strukturellen Verkaufsdruck bestätigen.
- XAUUSD: -0,07% auf 4.026,03. Gold hielt sich nahe Rekordhochs, gab in USD-Rechnung jedoch leicht nach. Bearishe Entwicklungssignale über mehrere Gold-Crosses hinweg deuten auf kurzfristige Konsolidierung hin, nicht auf einen direktionalen Ausbruch.
- EURGBP: +0,07% auf 0,85727. Das Paar hielt sein aktives Kaufsignal-Einstiegsniveau, während EUR-Stärke gleichzeitig in EURAUD, EURCAD, EURCHF und EURGBP bestätigt wurde.
Aktive Signale
Das einzige aktive Signal auf der Plattform ist ein KAUF auf EURGBP zum Einstieg bei 0,85725, mit einer Konfidenz von 0,74 und einem Qualitätswert von 7,0. Das Signal befindet sich in einer frühen Phase mit einem aktuellen R von 0,01 und einem MFE von 0,03, es hat sich kaum vom Einstieg wegbewegt. Angesichts des bestätigten D1-Aufwärtstrends, des Grade-A-Trend-Status und des extrem bullishen D1-Index-Wertes bei EURGBP unterstützt das strukturelle Umfeld das Signal. Trader sollten auf einen sauberen Halt oberhalb der Einstiegszone bei 0,8572 achten, wenn sich die Londoner Sitzung nähert.
Risikosentiment
Das Sentiment ist vorsichtig risikoavers, getrieben vor allem durch den anhaltenden Rückgang des Nikkei und die Schwäche des USTEC. Das Bild ist jedoch nicht einheitlich bearish: Europäische Indizes wie der CAC 40 (F40, +0,63%) und der ASX 200 (AUS200, +0,15%) zeigten Widerstandsfähigkeit, und der EUR ist breit gefragt. DXY-Proxy-Paare (USDCAD, USDCHF) befinden sich beide in bearisher Entwicklung, was auf eine leichte USD-Schwäche hindeutet. Gold nahe 4.026 USD steigt nicht stark an, was die reine Safe-Haven-Erzählung begrenzt, dies sieht eher nach selektiver Rotation aus als nach einem vollständigen Risikoabbau.
Ausblick
Mit dem JP225 nun fünf Balken in einem bestätigten Abwärtstrend und dem USTEC in derselben Serie liegt die Beweislast bei den Bullen vor der New Yorker Sitzung. Zu beobachten sind US-Makrodaten oder Fed-Kommentare, die die USD-Schwäche entweder bestätigen oder umkehren könnten. EUR-Paare bleiben strukturell die saubersten Setups, das Momentum-Urteil für EURUSD (WR 0,679, PF 2,31) und EURCAD (PF 1,76) sprechen für Fortsetzung. AUD-Crosses sollten auf der Long-Seite mit Vorsicht behandelt werden, angesichts der extrem bearishen D1-Werte. Die kurzfristige Richtung bei Gold hängt davon ab, ob die USD-Schwäche wieder auflebt oder sich stabilisiert.
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