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London Session Brief: Risikoaversion dominiert, Europäische Aktien unter Druck, Gold gibt nach
Session-Überblick
Die Londoner Sitzung vom 18. August steht klar im Zeichen von Risikoaversion: Europäische Aktienindizes stehen unter breitem Verkaufsdruck, und Kryptowährungen setzen ihre Intraday-Verluste fort. Die Volatilität bleibt in mehreren Anlageklassen erhöht, während der USD gegenüber den meisten Majors stabil bleibt und damit Druck auf rohstoffgebundene Währungen und risikosensitive Instrumente ausübt.
Wichtige Kursbewegungen
- JP225: -2,42 % auf 67.282. Der Nikkei verzeichnete den stärksten Rückgang der Sitzung, mit einem extrem bärischen Tages-IX-Wert der schwächste Wert im gesamten beobachteten Universum.
- XLMUSD: -3,13 % auf 0,1510. Stellar führte die Krypto-Verluste an, mit einem extrem bärischen IX-Wert und anhaltender Schwäche im Altcoin-Segment.
- DOTUSD: -3,01 % auf 0,708. Polkadot folgte dicht dahinter, der Tageschart zeigt einen sich entwickelnden Abwärtstrend mit mittlerer bärischer Momentum-Bestätigung.
- F40 (CAC 40): -0,44 % auf 8.539,7. Der französische Leitindex befindet sich in einem bestätigten Abwärtstrend mit sechs aufeinanderfolgenden roten Tageskerzen und einem extrem bärischen IX, der schwächste europäische Benchmark dieser Sitzung.
- XAUUSD: -0,44 % auf 4.398,69. Gold gab moderat nach, obwohl der bestätigte bullische Tagestrend intakt bleibt. Der mittlere bärische IX deutet auf kurzfristige Konsolidierung hin, nicht auf eine Trendwende.
Relevante Signale
Derzeit sind keine aktiven Handelssignale auf der Plattform verfügbar. Die Marktlage-Daten heben AUDUSD, EURUSD und GBPUSD als die stärksten Forex-Setups hervor, gestützt auf bestätigte D1-Trends und Momentum-Alignment bei dominanter USD-Stärke. Im Goldbereich weisen XAUUSD, XAUEUR und XAUGBP die qualitativ hochwertigste bullische Struktur auf, trotz des heutigen Intraday-Rücksetzers. Die fehlenden Signale sollten als Phase der Bestätigungssuche verstanden werden, nicht als Mangel an Gelegenheiten.
Risikosentiment
Das Sentiment ist risikoavers. Die europäischen Indizes, DE40, F40, STOXX50 und UK100, befinden sich allesamt in bärischen Tagestrends; STOXX50 und UK100 zeigen stark bärische IX-Werte. Der starke Rückgang des Nikkei um -2,42 % verstärkt den defensiven Ton. Golds Intraday-Rücksetzer bestätigt keine klassische Safe-Haven-Nachfrage, was eher auf Gewinnmitnahmen als auf Flucht in Sicherheit hindeutet. Der USD bleibt fest, der NZD ist die schwächste Hauptwährung, und JPY-Crosses zeigen ein gemischtes Bild, USDJPY stieg leicht auf 159,70, was die Yen-Attraktivität als sicherer Hafen begrenzt.
Ausblick
Mit Blick auf den Nachmittag und die Eröffnung der New Yorker Sitzung ist die entscheidende Frage, ob sich US-Aktienfutures stabilisieren können. USTEC liegt bereits -1,09 % im Minus mit einem extrem bärischen Tages-IX, der US500 gibt -0,39 % nach, beide in sich entwickelnden Abwärtstrends. Sollten US-Konjunkturdaten oder Fed-Kommentare keinen Impuls für eine Erholung liefern, könnte sich die Risikoaversion in die New Yorker Sitzung hinein verstärken. EURUSD verdient besondere Aufmerksamkeit: Das Paar hält einen bestätigten bullischen Tagestrend mit starkem Momentum-Profil (WR 0,629, PF 2,3), doch der stark bärische IX-Wert signalisiert kurzfristigen Gegenwind. Die langfristige bullische Struktur von Gold bleibt intakt, Rücksetzer in Richtung Unterstützung könnten institutionelles Interesse wecken.
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